INNOVATION AN FACHHOCHSCHULEN
Info-Veranstaltung zur Ausschreibung 2012
Donnerstag, 26. April 2012, Nachmittag, Fachhochschule Olten
Für Personen, die sich für die Einreichung eines Gesuchs interessieren:
Programm
Anmeldung
Programm Modellprojekte Fachhochschulen:
BREF – Brückenschläge mit Erfolg
Seit 2009
Die Ausschreibung 2012 wird im März lanciert: Soziale Innovation
Das Programm wurde 2009 in Zusammenarbeit mit der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz KFH gestartet und ist auf mindestens 5 Jahre angelegt. Jährlich werden CHF 1.5 Mio. für Projekte samt Diffusion der Ergebnisse eingesetzt, die im Rahmen von Ausschreibungen ermittelt werden: Im Zentrum steht dabei das Potenzial der Fachhochschulen als F&E-Partner. Es richtet sich an Fachhochschulangehörige mit starken Ideen für modellhaft neue und vielversprechende Kooperationen mit Praxispartnern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Die Jahresausschreibungen werden jeweils im Frühling gestartet, Eingabeschluss ist im Sommer, im Herbst werden die Förderentscheidungen getroffen.
Die Ausschreibung 2012 ist auf das Thema der «sozialen Innovation» fokussiert.
Das Programm
Welche Ziele verfolgt BREF?
Die Fachhochschulen sind seit jeher starke und innovative Partner für die Behandlung von konkreten Fragen aus der Praxis von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts ihrer Praxis- und Anwendungsnähe verfügen sie in Forschung und Entwicklung (F&E) über Möglichkeiten, die sie sowohl für Unternehmen als auch Non-Profit-Organisationen und deren Innovationsprozesse zu einzigartigen Partnern machen.
Diese Stärke soll erhalten und ausgebaut werden. Die Pflege eines für beide Seiten fruchtbaren Brückenschlags ist angesichts der hohen Dynamik der Entwicklungen in unserem wirtschaftlichen und sozialen Umfeld entscheidend: Wo sind Potentiale, Chancen, Lücken?
Mit den Jahresausschreibungen «BREF – Brückenschläge mit Erfolg» soll es initiativen Projektgruppen ermöglicht werden, neue Praxispartner zu erreichen und neue, vielversprechende Kooperationen zu realisieren. Für die Entwicklung und Positionierung der Fachhochschulen und ihrer Brückenfunktion zu Wirtschaft und Gesellschaft können erfolgreiche Projekte beispielhaft sein. Deshalb finanziert die Gebert Rüf Stiftung nicht nur ausgewählte Projekte, sondern auch deren Ergebnisdiffusion.
Jahresausschreibung 2012: Soziale Innovation
Start im März
Angesichts des raschen gesellschaftlichen Wandels können nicht nur technologische Innovationen zukunftsfähige Beiträge für «die Schweiz als Wirtschafts- und Lebensraum» (Zweckartikel der Gebert Rüf Stiftung) leisten, sondern auch gesellschaftliche Innovationen. Welche Fachbereiche in welcher Zusammenarbeit welche Beiträge zur welcher sozialen Innovation leisten können, lässt die Ausschreibung bewusst offen. Es werden nicht gezielt einzelne Fachbereiche angesprochen bzw. andere ausgeschlossen:
- In der zweiten Märzhälfte werden alle Fachhochschulen, Standorte und Fachbereiche gemeinsam von KFH und Gebert Rüf Stiftung angeschrieben und mit Unterlagen zur Ausschreibung ausgestattet (Faltblätter und Plakate).
- Am 26. April findet in Olten eine Informationsveranstaltung für potentielle Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller statt.
- An einer Teilnahme interessierten Projektleiterinnen und Projektleitern wird empfohlen, vor einer allfälligen Gesuchsabfassung mit der Koordinationsstelle BREF und/oder der Geschäftsleitung der Gebert Rüf Stiftung (Koordinaten siehe unten) Kontakt aufzunehmen.
- Die Eingabefrist läuft am 16. August 2012 ab, die Förderentscheide werden nach Abschluss von Evaluation und Selektion anfangs November bekanntgegeben.
Inhaltliche Förderkriterien – erwünscht sind
Unter dem Thema der sozialen Innovation werden beispielhafte Projekte für einen erfolgreichen, neuartigen Brückenbau zwischen Fachhochschule und Praxispartnern gesucht, die einen Erkenntnis- und Transfergewinn anstreben und als Teil des Projekts selbst betrachten:
- Neue F&E-Zusammenarbeit von Fachhochschule und Praxis;
- Verbesserung der Kommunikation über Leistungsangebot/-nachfrage zwischen Fachhochschulen und Praxispartnern;
- Ausbau spezifischer Fachhochschul-Kompetenzen in F&E;
- Bündelung von Kompetenzen, Bildung von Schwerpunkten;
- Vernetzung von Kompetenzen in Fachhochschulpartnerschaften;
- Nachwuchsförderung und F&E-Karrieren.
Formale Kriterien für Gesuchseingaben
- Die Förderung kann Projektgruppen zugesprochen werden, die bereits am jeweiligen Thema arbeiten, sowie auch neuen Projektgruppen.
- Das Projekt ist an einer Fachhochschule hauptverankert und wird von der Schulleitung ausdrücklich mitgetragen.
- Verbundprojekte mit Partnern aus verschiedenen Fachhochschulen sind möglich.
- Finanziert werden in erster Linie Salärkosten; Infrastruktur, Ausrüstung und Verbrauchsmaterial sind von der jeweiligen Schule bereitzustellen.
- Es werden Projekte bis zu einem Maximalbudget von CHF 300’000 bevorzugt, die auf maximal zwei Jahre angelegt sind.
- Projekte können auch von dritter Seite mitunterstützt werden (z. B. Bundesmittel, Kantone, Stiftungen, Wirtschaft), Lückenfinanzierungen allerdings sind nicht das Ziel dieses Programms. Projekte sollen den üblichen Regeln des Forschungs- und Entwicklungsbereichs entsprechen.
Einreichung von Projektgesuchen
- Die programmspezifischen Vorgaben zur Einreichung eines Gesuchs sowie weitere Informationen können in der Spalte rechts heruntergeladen werden.
- Das Projektgesuch muss durch die/den hauptverantwortliche/n Projektleiter/in eingereicht werden.
- Dem Projektgesuch ist ein befürwortendes Begleitschreiben der jeweiligen Schulleitung beizulegen.
- Die Frist zur Einreichung von Gesuchen läuft am 16. August 2012 ab.
Projektevaluation und Projektbegleitung
- Projektgesuche wurden vom Beirat des Programms evaluiert und juriert, der von der KFH und der Gebert Rüf Stiftung gemeinsam bestellt ist. Bei Bedarf wurden zusätzliche externe Stellungnahmen eingeholt.
- Der Stiftungsrat der Gebert Rüf Stiftung entscheidet anfangs November über die zu fördernden Projekte. Anschliessend werden die Entscheide allen Gesuchstellern mitgeteilt und die Liste der bewilligten Projekte auf dieser Website publiziert.
- Über getroffene Förderentscheide wird keine Korrespondenz geführt.
- Mit den Projektleitern und Projektleiterinnen der bewilligten Gesuche wird ein Fördervertrag abgeschlossen, der die Meilensteine, die Fördertranchen, die Berichterstattung sowie die Projektbegleitung im Einzelnen regelt.
- Sämtliche Urheberrechte verbleiben bei den Projekten.
Beirat BREF
- Prof. Dr. Rudolf Marty, Gebert Rüf Stiftung, Präsident
- Prof. Dr. René Dändliker, Gebert Rüf Stiftung, Mitglied des Stiftungsrates
- Prof. Dr. Franco Gervasoni, Direktor Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI), KFH
- NN
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Kontakt
- Koordinationsstelle BREF
Dipl. Ing. FH Thomas Bachofner, Generalsekretär KFH, Falkenplatz 9, Postfach 710, 3000 Bern 9
thomas.bachofner@kfh.ch, Fon +41 31 300 70 00, Mobile +41 78 920 47 59
- Geschäftsstelle Gebert Rüf Stiftung
Dr. Philipp Egger, Geschäftsführer, Bäumleingasse 22/4, 4051 Basel
philipp.egger@grstiftung.ch, Fon +41 61 270 88 22, Mobile +41 79 318 66 77
Die Gewinner der Ausschreibungen 2009 – 2011
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Projekten zeigt die Projektdatenbank.Ausschreibung 2011: 5 Finalisten von 38 Eingaben
- Development of a Business Incubator for the Hospitality Industry at Ecole hôtelière de Lausanne, Fréderic Delley, Ecole Hôtelière de Lausanne, CHF 300’000
- Competence Center for Complex Digital Forensics, Prof. David Billard, Haute École de Gestion de Genève, CHF 267’000
- iFusion Crisis: Kompetenznetzwerk und Prototypen für den Aufbau nahtlos integrierter Informationssysteme im Krisenfall für Einsatzbeteiligte vor Ort, Berner Fachhochschule, Dr. Michael Kaschewsky, CHF 292’000
- EEROS: An Easy, Elegant, Reliable, Open and Safe Robotic Software, Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs, Prof. Einar P. Nielsen, CHF 300’000
- FabLab Neuchâtel: Co-création entreprises & HES, Haute Ecole Spécialisée de Suisse Occidentale, Dr. Jérôme Mizeret, CHF 300’000
Ausschreibung 2010: 5 Finalisten von 56 Eingaben
- Inno_Kick; Plateforme transdisciplinaire dédiée à l’innovation pour les start-up et PME/PMI, Prof. Nathalie Nyffeler, Haute Ecole Spécialisée de la Suisse Occidentale, HEIG-VD, CHF 285’000
- Kompetenzzentrum für Künstliche Gewebe zur Wirkstoffprüfung und Medikamentenentwicklung, Prof. Dr. Graf-Hausner, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft, CHF 300’000
- Simple Machine-to Machine Communication Systems, Prof. Dr. Bertrand Hochet, School of Business and Engineering Vaud, CHF 290’000
- Establishment of a knowledge-based competence platform for the in vitro evaluation and standardization of sunscreen products, Prof. Dr. Georgios Imanidis, Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Life Sciences, CHF 299’000
- Kompetenzzentrum Wohnumfeld, Prof. Dr. Joachim Schöffel, Hochschule für Technik Rapperswil, CHF 210’000
Ausschreibung 2009: 5 Finalisten von 56 Eingaben
- Design-getriebene Innovationsprojekte mit KMU, Prof. Claudia Acklin, Hochschule Luzern - Design und Kunst, CHF 300’000
- Innovationsförderung in Schweizer Gemeinden, Prof. Dr. Urs Sauter, Berner Fachhochschule, CHF 294’000
- FabLab der Hochschule Luzern, Prof. Dr. Patricia Wolf, Hochschule Luzern - Wirtschaft, CHF 300’000
- VIP - Voucher for Innovation Partnerships, Dr. Giorgio Travaglini, Scuola Universitaria Professionale della Svizzera Italiana (SUPSI), CHF 300’000
- Wissensmanagement für nachhaltige Landwirtschaft, Dr. Jan Hendrik Grenz, Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL, CHF 294’550
