WISSENSCHAFT & UNTERNEHMERTUM

Programm Science Entrepreneurship:
venture kick
seit 2007




Das Programm venture kick ist das erste seiner Art in der Schweiz: Der Pre-Seed Fonds will junge Wissenschaftler rascher, zahlreicher und erfolgreicher als bisher auf den Weg bringen, ihre Forschungsresultate in Produkte, Firmen und Jobs zu transformieren. Das Konzept für diese Förderinitiative zum Thema «science to market» ist in enger Zusammenarbeit mit Forschenden entstanden, die mit ihren Spin-off-Projekten als Unternehmer erfolgreich tätig sind. venture kick ist eine gemeinsame Initiative von Gebert Rüf Stiftung, ERNST GÖHNER STIFTUNG, OPO-Stiftung, AVINA STIFTUNG und Fondation 1796.


Pre-Seed Fonds


Der von der Gebert Rüf Stiftung und der ERNST GÖHNER STIFTUNG als private Geldgeber initiierte Fonds «venture kick» greift eine Lücke im Innovationstransfer auf: Die Umsetzung von Forschungsarbeiten in Erfolg versprechende Geschäftsideen steht im Zentrum. venture kick finanziert den Ideenträgern nicht nur die ersten Schritte, sondern entwickelt auch ihre unternehmerischen Fähigkeiten. Ein dreistufiger Prozess führt zu einem soliden Businessplan und zu konkreten Vorstellungen für die wirtschaftliche Umsetzung der Ideen. Seit 2008 trägt die OPO-Stiftung, ab 2010 die AVINA STIFTUNG und ab 2011 auch die Fondation 1796 venture kick mit. Jährlich können so CHF 3.5 Mio. eingesetzt werden.

Zum Handlungsfeld


Der gestalterische und unternehmerische Umgang mit Wissenschaft ist der Gebert Rüf Stiftung ein wichtiges Anliegen, das sich direkt vom Stiftungszweck der Gebert Rüf Stiftung ableitet: «Förderung des Wirtschafts- und Lebensstandortes Schweiz». Im Zentrum des Handlungsfeldes «Wissenschaft und Unternehmertum» steht die Förderung der Wissensunternehmerschaft von akademischen Nachwuchskräften an Schweizer Hochschulen, die «Science Entrepreneurship».

Lücken in der Innovationskette


In der Hochschul- und Forschungslandschaft kommt der Grundlagenforschung eine zentrale Bedeutung zu, was mit der führenden Stellung Schweizer Hochschulen in diversen Forschungsbereichen korrespondiert. Die Grundlagenforschung ist aber auf innerwissenschaftliche Erkenntnis ausgerichtet. Auf die Umsetzung in die Praxis gerichtete Transfermechanismen sind daher weniger ausgeprägt. Bereits das Programm NETS (New Entrepreneurs in Technology and Science) der Gebert Rüf Stiftung, das mittlerweile als Programm venture leaders in die staatliche Initiative venturelab der KTI übergegangen ist, hatte bei der Förderung der «early stage entrepreneurship» eingesetzt.
venturelab
venture leaders
KTI: Die Förderagentur für Innovation

NETS – New Entrepreneurs in Technology and Science


Die Förderung von Schnittstellen zwischen Bildung und Wirtschaft im weiteren sowie zwischen Wissenschaft und Unternehmertum im engeren Sinn ist ein Kernanliegen der Gebert Rüf Stiftung, das sich direkt vom Stiftungszweck ableitet. Der 2007 gestarteten Initiative venture kick ist das Programm NETS (New Entrepreneurship in Technology and Science) vorangegangen. Dieses hatte die Gebert Rüf Stiftung als erste grössere Programminitiative nach ihrer Gründung von 1999 bis 2004 erfolgreich aufgebaut.

Roter Faden


Vom Stifterwille, wie er sich im Stiftungszweck der Gebert Rüf Stiftung äussert, führt ein roter Faden zur abgeschlossenen Initiative NETS, zum erfolgreich laufenden Programm venturelab des Bundes und zum aktuellen Förderprogramm venture kick, das von bisher drei privaten Stiftungen gemeinsam entwickelt wird: Hebelwirkung erreichen, Synergien auslösen, Partnerschaften eingehen.

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