KOSTEN DER VERMÖGENSVERWALTUNG

Einfache Vollkostenrechnung in CHF


Die jährlichen Vermögensverwaltungskosten der Gebert Rüf Stiftung inklusive Controlling sowie Überwachung und Begleitung durch die Stiftungsgremien belaufen sich gegenwärtig auf ca. 0.16 % des Stiftungsvermögens p. a.

Die tieferen Vermögensverwaltungskosten im 2009 gegenüber den Vorjahren sind dem vorübergehenden Verzicht auf das Portfolio-Rebalancing und tieferen Gebührensätzen für das Portfoliomanagement zu verdanken.

Bei der aktiven Vermögensverwaltung fallen verschiedene sichtbare und unsichtbare Kosten – Kosten für die Depotführung, Kosten der Vermögensverwaltung, Courtagen für Umschichtungen, Kosten des Währungswechsels, de facto unsichtbare Kosten in strukturierten Produkten etc. sowie diverse Steuern an. Beim Vermögens-Pooling werden einige dieser Kosten eliminiert, die anderen erheblich reduziert. Für eine kleine Förderstiftung kann die Kostendifferenz ohne weiteres in der Grössenordnung von 1 Prozent pro Jahr liegen (100 sog. Basispunkte).
Kostenfaktoren in CHF
2008
2009
2010
2011

Vermögensverwalungs- und Administrationsgebühren

254’000
197’836
243’450
233’772

Kommissionen/Courtagen und Spesen bei Kauf/Verkauf im Zusammenhang mit Mittelabflüssen (z. B. Förderausschüttungen) oder Mittelzuflüssen (z. B. Rückerstattung Quellensteuern) sowie Portfolioumschichtingen (z. B. Gewichtsverschiebungen im Rahmen von Index-Anpassungen)

103’400
32’345
4’205
16’250*
Investment Controlling: Jahrespauschale
(inkl. MwSt)
25’824
25’824
25’824
23’490
Begleitung und Überwachung durch Stiftungsgremien (Schätzung)
10’000
10’000
10’000
10’000
Total costs in CHF
391’400
264’181
277’450
283’512

Kosten total in % des Stiftungsvermögens p.a.

0.20

0.15

0.16

0.16

 

* Schätzung der Spread-Kosten bei den Fondsausgaben und -rücknahmen.
Die zur Realisierung der Poolinglösung notwendige Vermögensreorganisation im Januar 2010 verursachte zusätzlich einmalige Kosten von CHF 216’935, welche durch die Möglichkeit, Aktienanlagen gegen Währungsverluste abzusichern, bereits im ersten Jahr mehr als kompensiert worden sind.