FEEDBACKS – SELECTED VOICES 2006

BILANZ, Nr. 21/2006, 19. Dezember 2006, «Die 300 Reichsten»


Die mit 220 Millionen Franken dotierte Gebert Rüf Stiftung ist nicht nur eine der grössten im Land, sondern zählt auch bezüglich Corporate Governance zu den Vorreitern. Ihr Geschäftsführer, Philipp Egger, war massgeblich an der Einführung des Swiss Foundation Code im Oktober 2005 beteiligt. Damit verfügt die Schweiz als erstes Land in Europa über Standesregeln für die Stiftungen. Die Gebert Rüf Stiftung engagiert sich hauptsächlich im Bereich Wissenschaft und Unternehmertum.

NZZ, Beilage Zeitungsformat, 25. September 2006, «Der Sprung in die Zukunft»


Die gemeinnützigen Stiftungen im Lande engagieren sich heute jedoch schwergewichtig in den Bereichen «Soziales» und «Kultur»; Stiftungen, die Gelder an Forschungsprojekte vergeben, sind realtiv selten. Ein Beispiel ist die Gebert Rüf Stiftung, die hauptsächlich Projekte im Wissenschaftsbereich unterstützt und seit der Gründung 1997 gegen 60 Mio. Franken vergeben hat.

Weltwoche, 8. Juni 2006, Titelstory «Geben ist seliger denn Angeben»


Und nicht zu vergessen: Heinrich Gebert, der «WC-König» der Ostschweiz, bald neunzig Jahre alt. Nach dem Verkauf der Sanitärtechnikfirma Geberit hat er mit 220 Mio. Franken eine Wissenschaftsstiftung unter dem «Gebert Rüf Stiftung» gegründet. Diese ist (...) auch in einem nichtmateriellen Sinn einzigartig: Sie rapportiert zuhanden der Öffentlichkeit, was sie tut, und zwar ausführlich: von der Summe, rund zehn Millionen Franken im Jahr, bis zu den Kriterien, wie dieses Geld eingesetzt wird. Jedes einzelne der insgesamt 110 Projekte wird ausgewiesen, und nicht zufällig findet sich darunter auch eines an der Uni St. Gallen, welches zum Ziel hat, das Management gemeinnütziger Stiftungen in der Schweiz generell zu verbessern. Denn auch eine Stiftung soll wie eine Firma so organisiert sein, dass sie ihre Mittel möglichst effizient einsetzen kann.

Aus dem E-Mail eines Projektleiters, 27. April 2006


Ich freue mich sehr, dass wir es nun (hoffentlich) geschafft haben, und möchte Ihnen ganz persönlich dafür danken, auf welch unkonventionelle und engagierte Art Sie sich der Sache angenommen haben. Ohne Sie und die Gebert Rüf Stiftung wäre das Projekt nicht in dieser Weise möglich geworden.

Der Bund, 4. Februar 2006, «Erfolgreiche Unternehmer als Stifter»


Hasler-Stiftung und Gebert Rüf Stiftung als Beispiele. (...) Seit jeher transparent ist die Gebert Rüf Stiftung. Die Familienaktionäre der Sanitärtechnikfirma Geberit in Jona (SG) verkauften ihr Unternehmen im Jahr 1997. Vom Erlös brachte «WC-König» Heinrich Gebert 220 Mio. Franken in die Gebert Rüf Stiftung zur Förderung von Ausbildung, Lehre und Forschung ein. Von der Gründung bis Anfang 2005 bewilligte sie insgesamt 250 Projekte. In den vergangenen Jahren wurden aus dem Ertrag der Stiftung jährlich zwischen 6 und 7 Mio. Franken ausgegeben. Gesamthaft sind es bisher über 50 Mio. Franken.

HandelsZeitung, 1. Februar 2006, «Die kritische Mass»


Brain Drain – Die bange Frage, ob der Schweiz durch Brain Drain tatsächlich Bildungsinvestitionen in Millionenhöhe verloren gehen, ist noch nicht vom Tisch. (...) Doch sind Europa und die Schweiz selbstbewusster geworden. In unseren Hochschulen lehren immer mehr ausländische Professoren, die Studenten werden internationaler, und Rückwanderungskonzepte des Nationalfonds und der Gebert Rüf Stiftung zeigen Wirkung. Der neue Trend hat einen Namen: Brain Balance.