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AUSSCHREIBUNG: BREF – BRÜCKENSCHLÄGE MIT ERFOLG

PROGRAMM MODELLPROJEKTE FACHHOCHSCHULEN

HANDLUNGSFELD <Innovation an Fachhochschulen>

 

Das in Zusammenarbeit mit der "Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz KFH" 2009 initiierte Programm "Modellprojekte Fachhochschulen" ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Jährlich sollen CHF 1.5 Mio. für beispielhafte Projekte und deren Ergebnisdiffusion eingesetzt werden; im Fokus steht das grosse Potenzial der Fachhochschulen als F&E-Partner für die Wirtschaft. Das Programm steht unter dem Titel "BREF – Brückenschläge mit Erfolg" und richtet sich an Fachhochschulangehörige mit modellhaften Projektideen. Die Ausschreibungen werden jeweils im Frühling gestartet, Eingabeschluss ist im Sommer, Entscheidungen werden im Herbst getroffen.

Programmziele
Die Fachhochschulen sind starke F&E-Partner für die Wirtschaft. Angesichts ihrer Praxis- und Anwendungsnähe verfügen sie in Forschung und Entwicklung (F&E) über Möglichkeiten, die sie für Unternehmen und ihre Innovationsprozesse zu einzigartigen Partnern machen. Diese wirtschaftsbezogene Stärke soll in der sich schnell verändernden Fachhochschullandschaft Schweiz erhalten, gepflegt und ausgebaut werden. Im Zentrum steht dabei der effektive und für beide Seiten fruchtbare Brückenschlag zwischen den Fachhochschulen und der Wirtschaft. Mit den Jahresausschreibungen "BREF – Brückenschläge mit Erfolg" sollen Projekte ermöglicht werden, die für die Entwicklung und Positionierung der Fachhochschulen und ihrer Brückenfunktion zur Wirtschaft beispielhaft sind. Deshalb finanziert die GEBERT RÜF STIFTUNG besonders erfolgsversprechende Modellprojekte einschliesslich der Diffusion ihrer Ergebnisse.

 

 

JAHRESAUSSCHREIBUNG 2010

 

Start im April 2010

 – Anfangs April werden alle Fachhochschulen, Standorte und Fachbereiche gemeinsam von KFH und GEBERT RÜF STIFTUNG angeschrieben und mit Unterlagen zur Ausschreibung ausgestattet (Broschüren und Plakate).
 – An einer Teilnahme interessierten Projektleitern wird empfohlen, vor einer allfälligen Gesuchsabfassung mit der Koordinationsstelle BREF und/oder der Geschäftsleitung der GEBERT RÜF STIFTUNG (Koordinaten siehe unten) Kontakt aufzunehmen.
 – Die Eingabefrist läuft am 1. September 2009 ab, die Förderentscheide werden nach Abschluss von Evaluation und Selektion anfangs November bekanntgegeben.

 

Inhaltliche Förderkriterien

Es werden Modellprojekte für den erfolgreichen Brückenbau zwischen Fachhochschule und Wirtschaft gesucht, die einen Erkenntnis- und Transfergewinn zu folgenden Themen anstreben und als Teil des Projekts selbst betrachten:

 – Steigerung der F&E-Zusammenarbeit von Fachhochschule und Wirtschaft;
 – Verbesserung der Kommunikation über Leistungsangebot/–nachfrage zw. Fachhochschulen und Unternehmen;
 – Ausbau spezifischer Kompetenzen in F&E;
 – Bündelung von Kompetenzen; Bildung von Schwerpunkten;
 – Vernetzung von Kompetenzen in Fachhochschulpartnerschaften;
 – Implementierung von Anreizmodellen, Anfragen aus der Wirtschaft an besser geeignete Kollegen weiterzugeben;
 – Nachwuchsförderung und F&E-Karrieren;
 – Weiterentwicklung von Grundlagenwissen und Systemwissen;
 – Bessere Nutzung von bestehenden Brückeninstitutionen für F&E und WTT.


Formale Kriterien für Fördereingaben

 – Die Förderung kann Projektgruppen zugesprochen werden, die bereits am jeweiligen Thema arbeiten, sowie auch neuen Projektgruppen.
 – Das Projekt ist an einer Fachhochschule oder einer fachhochschulübergreifenden Kommission hauptverankert und soll in deren Interesse durchgeführt werden.
 – Finanziert werden in erster Linie Salärkosten, Verbrauchsmaterial und Ausrüstung; Infrastrukturkosten sind von der jeweiligen Schule bereitzustellen.
 – Es werden Projekte zwischen CHF 200'000 und 300'000 bevorzugt, die auf maximal zwei Jahre angelegt sind.
 – Projekte können auch von dritter Seite mitunterstützt werden (Bundesmittel, Kanton, Stiftungen, Wirtschaft), Lückenfinanzierungen allerdings sind nicht das Ziel dieses Programms.
 – Projekte sollen den üblichen Regeln des Forschungs- und Entwicklungsbereichs entsprechen.


Einreichung von Projektgesuchen

 – Die programmspezifischen Vorgaben zur Einreichung eines Gesuchs sowie weitere Informationen können in der Spalte rechts heruntergeladen werden.
 – Das Projektgesuch muss durch die/den hauptverantwortliche/n Projektleiter/in eingereicht werden.
 – Dem Projektgesuch ist ein befürwortendes Begleitschreiben der jeweiligen Schulleitung bzw. des fachhochschulübergreifenden Kommissionpräsidiums beizulegen.
 – Die Frist zur Eingabe von Gesuchen läuft am 1. September 2009 ab.


Projektevaluation und Projektbegleitung

 – Projektgesuche werden vom Beirat des Programms evaluiert, der von der KFH und der GEBERT RÜF STIFTUNG gemeinsam bestellt ist. Bei Bedarf werden zusätzliche externe Stellungnahmen eingeholt.
 – Der Stiftungsrat der GEBERT RÜF STIFTUNG entscheidet spätestens anfangs November über die zu fördernden Projekte. Anschliessend wird der Entscheid allen Gesuchstellern mitgeteilt und die Liste der bewilligten Projekte wird auf dieser Website publiziert.
 – Über getroffene Förderentscheide wird keine Korrespondenz geführt.
 – Mit den Projektleitern der bewilligten Gesuche wird ein Fördervertrag ausgehandelt, der die Meilensteine, die Fördertranchen, die Berichterstattung sowie die Projektbegleitung regelt.
 – Sämtliche Urheberrechte verbleiben bei den beteiligten Projekten.


Advisory Board

 – Prof. Dr. Rudolf Marty, GEBERT RÜF STIFTUNG, Präsident
 – Prof. Dr. René Dändliker, GEBERT RÜF STIFTUNG, Mitglied des Stiftungsrates
 – Prof. Dr. Franco Gervasoni, Direktor Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI), KFH
 – Prof. Dr. Werner Inderbitzin, Zürcher Fachhochschule (ZFH), KFH
 – Prof. Sabine Jaggy, Direktorin Hochschule Luzern (HSLU), KFH
 – Prof. Dr. Carl August Zehnder, GEBERT RÜF STIFTUNG, Mitglied des Stiftungsrates