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PRESSE & ECHO
AUSGEWÄHLTE STIMMEN

Der vollständige, nach Jahren, Handlungsfeldern gegliederte Medienspiegel der GEBERT RÜF STIFTUNG ist in der Geschäftsstelle einsehbar. Das Presseecho der einzelnen Projekte wird in der Websiten-Darstellung der Projekte (Projektdatenbank) angegeben.

 

Echos zur wöchentlich erscheinenden Doppelseite "Wissen" in 20Minuten", Juli 2010

Aus dem Rektorat der Université de Genève: "Je vous remercie beaucoup de votre message et je salue l'action médiatique que vous soutenez. Vous prouvez que la science intéresse le public et nous devons, nous les institutions académiques, participer très activement au dialogue entre les mondes universitaires et la cité."

Aus Zürich: "Wir von der Universität Zürich (...) sind sehr erfreut, dass es diese Doppelseite in 20Minuten gibt. Einerseits erreichen wir damit ein sehr grosses Publikum und andererseits erst noch ein junges. Ich hoffe darum, dass es diese Doppelseite noch lange gibt."

 

Schweizer Monatshefte 977, April/Mai 2010

Gutes tun; Trends im Schweizer Stiftungswesen - Unter dieser Schlagzeile zeigen die Monatshefte in einem breit angelegten Themendossier die aktuellen Entwicklungen in diesem in jüngster Zeit höchst aktiven Bereich des NPO-Sektors. Bei einigen der geschilderten Trends ist die GEBERT RÜF STIFTUNG mitbeteiligt oder gar federführend: www.schweizermonatshefte.ch

 

NZZ, 13.04.2010, Tue Gutes und rechne scharf

Das Basler Motto "Me gyt aber me sait nyt" ist passé. Die Stifter wollen ihr Vermögen zu Lebzeiten verteilen. Wohltätigkeit sucht das Scheinwerferlicht und stellt sich der öffentlichen Kritik. Stiftungen müssen ihr Tun rechtfertigen. Das wusste auch der Schweizer WC-König Heinrich Gebert. 1997 verkaufte er seine Geberit AG. Aus dem Erlös von CHF 1,5 Milliarden finanzierte er die GEBERT RÜF STIFTUNG. Dotiert mit CHF 220 Millionen, ist sie die grösste private Wissenschaftsstiftung der Schweiz, jährlich spricht sie CHF 10 Millionen. Doch Gründer Gebert verzichtete auf einen Sitz im Stiftungsrat. Er überliess das Management den Profis. Allen voran Geschäftsleiter Philipp Egger. Mit Blick über die Basler Altstadtdächer erklärt er seine Idee von der "Stiftung des 21. Jahrhunderts". Er spricht von Kostenbewusstsein, Professionalität und unternehmerischem Denken; klassisches Manager-Deutsch. Doch eine Stiftung ist keine Firma. In der Geschäftsleitung fehlt der Marktdruck, im Stiftungsrat die «Checks and Balances» man kontrolliert sich selber. Egger sagt: "Wir müssen die Marktkräfte simulieren, und der Stiftungsrat muss sich selber hinterfragen." Eggers Lösung lautet Transparenz. Als eine der ersten Stiftungen publizierte die GEBERT RÜF STIFTUNG ihre Zahlen.

 

16.03.2010, Aus dem Abschluss-Schreiben einer Projektleiterin

Eine Stiftung, die in nötigem Mass kontrolliert, die aber den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen vor allem extrem viel Freiheit lässt und Zeit, sich tatsächlich der Forschung zu widmen und nicht der Administration von Forschung! Dass dem Projekt und uns als Personen sehr viel Vertrauen entgegengebracht worden ist, haben wir von Anfang an gespürt. Auch schätzen wir uns glücklich, dass wir für all unsere Anliegen, kleine und grosse, immer ein offenes Ohr fanden, nie mussten wir auf eine Antwort warten oder nachfragen, einige Male wurden unbürokratische Lösungen gefunden.

 

NZZ, 08.02.2010, Schulabbruch - Zeugnis des Scheiterns?

In der Schweiz brechen jährlich rund 5000 Jugendliche die Schule ab. Warum gelingt es nicht, alle Schülerinnen und Schüler zum Abschluss zu führen?
(...) Ein Forschungsprojekt im Auftrag der GEBERT RÜF STIFTUNG wollte es genauer wissen. Es wurde am Departement Erziehungswissenschaften der Universität Freiburg in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Strafrecht und Rechtsphilosophie sowie mit der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz im Sommer 2007 gestartet. Nun liegen Ergebnisse vor.

 

05.01.2010, Daniel Zöbeli, Autor von "Jahresabschluss und Finanzen von Stiftungen" und "Rechnungslegung für Nonprofit-Organisationen", Orell Füssli Verlag AG Zürich

Besten Dank für Ihre Nachricht und den Hinweise auf Ihre Jahresrechnung im Internet; diese beachte ich schon seit mehreren Jahren interessiert. Sowieso finde ich, dass die GEBERT RÜF STIFTUNG einer jener schweizerischen Förderstiftungen ist, die schweizweit am transparentesten informiert - so z.B. auch, was die Vermögensanlage betrifft.

 

NZZ, 16.12.2009, "Erforschung seltener Krankheiten"

Die GEBERT RÜF STIFTUNG unterstützt die Erforschung seltener Krankheiten ab dem Jahr 2010 mit CHF 2 Mio. pro Jahr. Dies hat die Stiftung am Dienstag mitgeteilt. Für das vorerst auf fünf Jahre befristete Programm wurden in einer ersten Ausschreibung fünf Projekte ausgewählt. Sie werden von Forschern der Universitäten Basel, Genf Lausanne, des Universitätsspitals Zürich und der ETH Lausanne geleitet und widmen sich seltenen Formen der Neuropathie oder der Leukämie und Störungen der Geschlechtsentwicklung.

 

Bieler Tagblatt, 21.11.2009, "Bieler Projekt wird unterstützt"

Das Projekt "Innovationsförderung in Schweizer Gemeinden (INGE)" der Berner Fachhochschule Technik und Informatik (BFH TI) wird von der GEBERT RÜF STIFTUNG unterstützt. Dies teilte die Stiftung gestern mit. Leiter dieses Projekts ist Urs Sauter von der BFH TI in Biel. Die Stiftung unterstützt mit einem jährlichen Budget von zehn Millionen Franken an Schweizer Hochschulen innovative Projekte mit grossem Wirkungspotential. Während vorerst fünf Jahren setzt sie nun jährlich 1,5 Millionen Franken für das Programm "BREF - Brückenschläge mit Erfolg" ein, das Bieler Projekt ist dabei eines von fünf.

 

St. Gallen online, 02.11.2009, "Stephan Schmidheiny's Stiftung verstärkt venture kick"

Brachliegendes Potenzial nutzen: Gerade in Krisenzeiten wird die Stärke der Schweizer lnnovationskraft immer wieder als Ass aus dem Armel gezogen. Damit sich dieses Potenzial aber vollumfänglich entfalten kann, bedarf es gerade am Anfang einer substanziellen Unterstützung, ist sich Pascale Vonmont, stellvertretende  Geschäftsführerin der GEBERT RUF STIFTUNG sicher. "Mit Erfolg haben wir venture kick vor zwei Jahren lanciert und aufgebaut. Das Potenzial, das in diesem Bereich steckt, ist aber längstens nicht ausgeschöpft. Dank der Donation der AVINA STIFTUNG sind wir unseren Zielsetzungen aber näher gerückt. Als Initiative privater Stiftungen freuen wir uns sehr über Organisationen, Unternehmen oder Einzelpersonen, die unsere Vision teilen und einen Beitrag zum Unternehmensstandort Schweiz beisteuern möchten." 

 

news.ch, 01.10.2009 "300 neue Arbeitsplätze dank venture kick"

In zwei Jahren hat die private Förderungsinitiative venture kick drei Millionen Franken für Startup-Projekte ausgeschüttet. Profitiert haben 89 Projektteams aus über 20 verschiedenen Schweizer Hochschulen und Universitäten, die ihre innovativen Geschäftsideen in die Tat umsetzen. venture kick zeigt Wirkung: Gemäss einer Umfrage hat die Initiative seit September 2007 über 300 Arbeitsplätze geschaffen. .... Pascale Vonmont von der GEBERT RÜF STIFTUNG, eine der Initiantinnen von venture kick: "Uns als Stiftung ist es wichtig, die vielversprechenden Businessideen nicht nur mit finanziellen Mitteln zu unterstützen. Genauso relevant für den Erfolg ist die richtige Begleitung der angehenden Firmengründer, damit mit den Geldern auch die grösstmögliche Wirkung erzielt werden kann."

 

Presseportal, 18.09.2009, "Écrire! Schreiben! - Offre de formation continue de l'ILS de Bienne pour les enseignant-e-s de français"

L'lnstitut littéraire suisse ne se limite pas à former les futur-e-s auteur-e-s en langue allemande et française. II lance également un programme de formation continue sous le titre Schreiben! Ecrire!, qui s'adresse à plusieurs groupes professionnels. Le coup denvoi est destiné aux enseignant-e-s du niveau secondaire II (gymnases, écoles professionnelles, écoles de culture générale). Cette offre doit son existence au généreux soutine initial de GEBERT RÜF STIFTUNG. .... Grâce à un financement initial de GEBERT RÜF STIFTUNG pour le développement de ce projet, diverses offres de formation verront le jour d'ici fin 2010.
 

St. Gallen online, 31.08.2009, "venture kick: wieder zwei mal 130'000 Franken"

Die private Gründungsinitiative venture kick wird von der GEBERT RÜF STIFTUNG, der ERNST GÖHNER STIFTUNG und der OPO-Stiftung finanziert. In den ersten zwei Jahren sind nicht weniger als CHF 2,91 Millionen ausbezahlt worden. venture kick will die Zahl der Unternehmensgründungen an Universitäten und Hochschulen massiv steigern und so dazu beitragen, möglichst viele Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte umzusetzen.
 

L'AGEFI, 27.07.09, "Nouveau service pour les multinationales"

La nouvelle est suffisamment rare pour être signalée: Route Rank recrute. Créée en 2007 sur le Parc scientifique d’Ecublens (PSE), la start-up a réalisé depuis un parcours sans faute. Primée en 2008 par le troisième round du prix venture kick, qui récompense de jeunes socitétés, eile cherche aujourd'hui à décrocher ses premiers contrats. Et donc à compléter son équipe de vente. Route Rank a déjà séduit Nokia et le WFF avec son programme informatique breveté.
 

NZZ campus, 20./21.06.09, "Ein Startup, das die Welt verändern will"

Normalerweise sind es Technologie-Startups, die bei Veranstaltungen wie "venture kick" abräumen. Doch keine Regel ohne Ausnahme. "venture kick" gehört zu den wichtigsten Anlaufstellen für Startups in der Schweiz.
 

St. Gallen online, 03.06.09, "venture kick: je 100'000 Franken für BioVersys und Minsh"

BioVersys und Minsh sind die Spin-offs Nummer zehn und elf, die von venture kick mit dem gesamten Betrag von 130'000 Franken belohnt werden. 73 Projekte haben bereits die erste und 32 die zweite Stufe erfolgreich bestanden. 47 Startups sind im Lauf des Prozesses bisher auch formell gegründet worden. Sie beschäftigen über 140 Mitarbeitende und haben - mit dem Schub von venture kick im Rücken - rund 20 Millionen Franken lnvestitionskapital mobilisiert.

Die Gründungen beschleunigen, ihre Zahl deutlich steigern und die neuen Unternehmen fit machen für weitere Finanzierungsrunden: Die bisherige Bilanz zeigt, dass die private Gründungsinitiative venture kick ihre erklärten Ziele in hohem Mass erreicht. Sie hat ihrerseits bisher dafür 2,47 Millionen Franken ausbezahlt, für das laufende Jahr stehen zwei Millionen bereit.

 

Aus dem E-Mail eines Projektleiters, 28.05.09

Zunächst ganz herzlichen Dank für Ihr Verständnis und die Möglichkeit einer dritten Chance die hochgesteckten Ziele zu erreichen. Wir werden den Fortschritt auch auf unserer Webseite kontinuierlich updaten, mit dem Design Ihrer Seite können wir aber beim besten Willen nicht mithalten :-).
 

Bieler Tagblatt, 08.04.09, "Nichts blieb ohne Wirkung und Nachhall - Nachruf Dr. Theodor Fässler"

Ein Mandat, das ihm besonders am Herzen lag und ihm die wirksame Weiterverfolgung übergeordneter Interessen über die Zeit der geschäftlichen Aktivität hinaus ermöglichte, war die 1998 ins Leben gerufene «GEBERT RÜF STIFTUNG», deren Gründungspräsident er war und die er während sieben Jahren bis Ende 2004 leitete. Diese Stiftung hat sich unter Einsatz beträchtlicher finanzieller Mittel zum Ziel gesetzt, die Schweiz als Wirtschafts- und Lebensraum zu stärken, Innovation zu unterstützen, Nachwuchs zu fördern und damit Zukunft zu gestalten.
 

comtexte, 27.03.09, "La culture des start-ups peut profiter à la crise économique - peut-être"

Il en va de même pour venture kick, le cadet des programmes de promotion. Après une année et demie d'existence, un bilan positif a été tiré avec 1,77 millions de francs, la société a pu promouvoir 53 projets, dont 37 ont débouché sur la création d'une entreprise. Les projets promus à venture kick ont pu acquéir de nombreux fonds de tiers.
 

Tagblatt, 04.02.2009, "Gutes Tun liegt im Trend"

Ein Musterschüler punkto Professionalität ist die Zürcher GEBERT RÜF STIFTUNG. Der «WC-König» Heinrich Gebert war mit Sanitätstechnik reich geworden. 1997 steckte er stolze 220 Mio. Franken in eine neu gegründete Wissenschaftsstiftung. Filzgefahr drohte nie: Der König hielt sich vom Operativen immer fern. «Es sitzen überhaupt keine Familienmitglieder im Stiftungsrat. Wir arbeiten dadurch sehr unabhängig», sagt Pascale Vonmont, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung. Und transparent: An wen und nach welchen Kriterien die Stiftung jährlich rund 10 Mio. Franken ausschüttet, kann jeder auf der Homepage nachlesen.
 

L'Agefi, 12.01.09, "Un jeune chirurgien opère son virage entrepreneurial"

Le projet séduit lejury de venture kick, un programme de financement destin aux chercheurs, qui accorde une enveloppe à la jeune pousse.
 

ETH Life, 13.08.08, "Tablette statt Spritze"

Das neuartige Gel ist erst ein Prototyp. Das Patent ist jedoch bereits angemeldet. Die ETH-Forscher wollen den Prototypen nun in den nächsten Monaten, beispielsweise an Diabetes-Ratten, testen. Damit kommt das interdisziplinäre Team aus Biotechnologen. Polymerchemikern und Materialwissenschaftlern mit Unterstützung der GEBERT RÜF STIFTUNG seinem Ziel wieder einen Schritt näher: in wenigen Jahren chronisch kranken Patienten eine alternative zur täglichen Spritze zuermöglichen.
 

La liberté, 02.06.08, "Un porte-clés bouleverse les réseaux sociaux sur internet"

Poken négocie actuellement une première ronde de financement, et une deuxième levée est prévue à l'automne. Surtout, le groupe a bénfici du coup de pouce de Venture Kick: «Sans eux, nous n'aurions sans doute pas mont l'entreprise», se souvient ce dip1ômé de l'IMD. La semaine dernière, Poken a franchi la dernière étape de la compétition propose par Venture Kick, raflant 100 000 francs au passage.
 

Extrait d'un courrier électronique, 29.05.08

Le rapport annuel de GEBERT RÜF STIFTUNG est SENSATIONNEL, et je voulais donc te féliciter : il faut oser faire un rapport annuel sous forme de 2 pages A5, et vous l’avez osé, ce qui est la preuve par l’acte que vous êtes actifs dans le domaine de l’innovation.
 

ETH Life, 06.05.08, "ETH Spin-off VirtaMed erhält zusätzliches Startkapital"

venture kick ist eine Initiative verschiedener Stiftungen, um die Unternehmensgründungen an Schweizer Hochschulen zu erhöhen. Jetzt hat der ETH Spin-oft VirtaMed als erstes Unternehmen 130'000 Franken Startkapital erhalten.
 

Freiburger Nachrichten, 29.05.08, "Baltikum am Osteuropatag"

Während neun Jahren hat die GEBERT RÜF STIFTUNG insgesamt acht Millionen Franken in das Förderprogramm Swiss Baltic Net gesteckt: Hunderte von Nachwuchsforscherinnen und -forscher nahmen an Austausch- und Weiterbildungsprojekten zwischen der Schweiz und den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen teil.
 

Tageblatt (D), 29.04.08, "Reiche Schweizer sind zum Spenden aufgelegt"

Ein Musterschüler in puncto Professionalität ist die Zürcher GEBERT RÜF STIFTUNG. Der WC-König Heinrich Gebert war mit Sanitärtechnik reich geworden. 1997 steckte er stolze 220 Millionen in eine neu gegründete Wissenschaftsstiftung.
Filzgefahr drohte nie: Der König hielt sich Operativen immer fern. „Es sitzen überhaupt keine Familienmitglieder im Stiftungsrat. Wir arbeiten dadurch sehr unabhängig“, sagt Pascale Vonmont, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung. Und transparent: An wen und nach welchen Kriterien die Stiftung jährlich rund zehn Millionen Franken ausschüttet, kann jeder auf der Homepage nachlesen.
 

NZZ am Sonntag, 02.09.2007, "Heinrich Gebert gestorben im Alter von 90 Jahren, Unternehmer"

Zusammen mit seinem Bruder Klaus übernahm er die Geschäftsführung des Familienunternehmens Geberit und brachte es aus der Krise; heute gehört Geberit zu den Marktführern in Sanitärtechnik. Liebevoll-spötisch nannte man den Unternehmer "WC-König". Im Unterschied zu anderen verwendete dieser König manche Million für öffentliche Zwecke, er war ein diskreter Gönner für Wissenschaft und Kunst. Die GEBERT RÜF STIFTUNG fördert etwa angewandte Forschung, und Heinrich Geberts Millionenbeiträge ermöglichten die Eröffnung des Museums Liner in Appenzell.
 

NZZ, 18./19.08.2007, "Heinrich Gebert gestorben"

Nach Angaben aus dem Geberit-Konzern ist Heinrich Gebert am 8. August im Alter von 90 Jahren gestorben. Heinrich Gebert zählte zu den starken Kräften, die den Sanitärtechnik-Konzern Geberit aufgebaut haben. Zusammen mit seinem Bruder Klaus übernahm er 1953 die Führung des damals wirtschaftlich unter Druck geratenen Familienunternehmens. "Geberit" wurde von den Brüdern zur Marke gemacht, und sie weiteten die Geschäfte international, vor allem nach Deutschland, aus. Mitte der achtziger Jahre zog sich Gebert aus der operativen Führung zurück, später wurde das Unternehmen verkauft. 1997 hat er die GEBERT RÜF STIFTUNG gegründet und mit einem Kapital von CHF 220 Mio. ausgestattet; diese ist unter anderem den Themen Wissenschaft, Unternehmertum und Innovation verpflichtet.
 

CASH, 14.06.2007, "130'000 Franken Startkapital für Unternehmensgründer"

Für venture kick, der als Sonderfonds organisiert ist, setzen sich bereits zwei Stiftungen ein: Die ERNST GÖHNER STIFTUNG und die GEBERT RÜF STIFTUNG. "Wir engagieren uns für venture kick, weil der Wohlstand der Schweiz davon abhängt, wie sich Wissen und Innovation zu Produkten und Unternehmen entwickeln", sagt Pascale Vonmont, stellvertretende Geschäftsführerin der GEBERT RÜF STIFTUNG. Jetzt werden weitere Geldgeber gesucht. Das sollte kein Problem sein, zumal die Initiative auf grosses Echo stösst. Dazu Vonmont: "Es ist das grösste Projekt in der Jungunternehmerförderung, an dem alle am Lebens- und Wirtschaftsstandort Schweiz interessierten Personen partizipieren und einen Beitrag leisten können."
 

BILANZ, Nr. 21/2006, 19.12.06, "Die 300 Reichsten"

Die mit 220 Millionen Franken dotierte GEBERT RÜF STIFTUNG ist nicht nur eine der grössten im Land, sondern zählt auch bezüglich Corporate Governance zu den Vorreitern. Ihr Geschäftsführer, Philipp Egger, war massgeblich an der Einführung des Swiss Foundation Code im Oktober 2005 beteiligt. Damit verfügt die Schweiz als erstes Land in Europa über Standesregeln für die Stiftungen. Die GEBERT RÜF STIFTUNG engagiert sich hauptsächlich im Bereich Wissenschaft und Unternehmertum.
 

NZZ, Beilage Zeitungsformat, 25.09.06, "Der Sprung in die Zukunft"

Die gemeinnützigen Stiftungen im Lande engagieren sich heute jedoch schwergewichtig in den Bereichen "Soziales" und "Kultur"; Stiftungen, die Gelder an Forschungsprojekte vergeben, sind realtiv selten. Ein Beispiel ist die GEBERT RÜF STIFTUNG, die hauptsächlich Projekte im Wissenschaftsbereich unterstützt und seit der Gründung 1997 gegen 60 Mio. Franken vergeben hat.
 

Weltwoche, 08.06.2006, Titelstory "Geben ist seliger denn Angeben"

Und nicht zu vergessen: Heinrich Gebert, der "WC-König" der Ostschweiz, bald neunzig Jahre alt. Nach dem Verkauf der Sanitärtechnikfirma Geberit hat er mit 220 Millionen Franken eine Wissenschaftsstiftung unter dem "GEBERT RÜF STIFTUNG" gegründet. Diese ist (...) auch in einem nichtmateriellen Sinn einzigartig: Sie rapportiert zuhanden der Öffentlichkeit, was sie tut, und zwar ausführlich: von der Summe, rund zehn Millionen Franken im Jahr, bis zu den Kriterien, wie dieses Geld eingesetzt wird. Jedes einzelne der insgesamt 110 Projekte wird ausgewiesen, und nicht zufällig findet sich darunter auch eines an der Uni St. Gallen, welches zum Ziel hat, das Management gemeinnütziger Stiftungen in der Schweiz generell zu verbessern. Denn auch eine Stiftung soll wie eine Firma so organisiert sein, dass sie ihre Mittel möglichst effizient einsetzen kann.
 

Aus dem E-Mail eines Projektleiters, 27.04.2006

Ich freue mich sehr, dass wir es nun (hoffentlich) geschafft haben, und möchte Ihnen ganz persönlich dafür danken, auf welch unkonventionelle und engagierte Art Sie sich der Sache angenommen haben. Ohne Sie und die GEBERT RÜF STIFTUNG wäre das Projekt nicht in dieser Weise möglich geworden.
 

Der Bund, 4. Februar 2006, "Erfolgreiche Unternehmer als Stifter"

Hasler-Stiftung und GEBERT RÜF STIFTUNG als Beispiele. (...) Seit jeher transparent ist die GEBERT RÜF STIFTUNG.  Die Familienaktionäre der Sanitärtechnikfirma Geberit in Jona (SG) verkauften ihr Unternehmen im Jahr 1997. Vom Erlös brachte „WC-König“ Heinrich Gebert 220 Mio Franken in die GEBERT RÜF STIFTUNG zur Förderung von Ausbildung, Lehre und Forschung ein. Von der Gründung bis Anfang 2005 bewilligte sie insgesamt 250 Projekte. In den vergangenen Jahren wurden aus dem Ertrag der Stiftung jährlich zwischen 6 und 7 Mio Franken ausgegeben. Gesamthaft sind es bisher über 50 Mio Franken.
 

HandelsZeitung, 1. Februar 2006, "Die kritische Masse"

Brain Drain – Die bange Frage, ob der Schweiz durch Brain Drain tatsächlich Bildungsinvestitionen in Millionenhöhe verloren gehen, ist noch nicht vom Tisch. (...) Doch sind Europa und die Schweiz selbstbewusster geworden. In unseren Hochschulen lehren immer mehr ausländische Professoren, die Studenten werden internationaler, und Rückwanderungskonzepte des Nationalfonds und der GEBERT RÜF STIFTUNG zeigen Wirkung. Der neue Trend hat einen Namen: Brain Balance.

 

 

L'agefi, quotidien suisse de l'économie, 27.12.2005

Evolution du nombre des membres de SwissFoundations depuis sa création: Christoph Merian Stiftung, Dätwyler Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, GEBERT RÜF STIFTUNG, Jacobs Foundation, Volkart Stiftung sont autant de noms illustres membres de cette association.
 

Handelszeitung, Nr. 25, 22. Juni 2005, Beilage "Jahr der Technik", S. 51

Die Schweiz gehört zu den innovativsten Ländern Europas - zu diesem Schluss kommt der Europäische Innovationsanzeiger 2004 (European Innovation Scoreboard, EIS): Die Ausgaben der schweizerischen Privatwirtschaft für Forschung und Entwicklung zählen, gemessen am Bruttoinlandprodukt, zu den höchsten im Ländervergleich (...). Die Innovationsdiskussion ist auf politischer wie auf wirtschaftlicher Bühne lanciert. (...) Nicht zu unterschätzen ist auch ein kulturelles Innovationshemmnis: Mangelnde Risikobereitschaft und fehlender Unternehmergeist. Hier setzen etwa Projekte der GEBERT RÜF STIFTUNG an - und zwar bereits an den Hochschulen.
 

Studie Corporate Governance, Gruppenarbeit, Universität St. Gallen, Juni 2005, S. 20

Insgesamt ist festzuhalten, dass die GEBERT RÜF STIFTUNG eine äusserst transparente Stiftung ist, die sich sehr darum bemüht, eine gute Foundation Governance zu leben. (...) wir haben es hier wirklich mit einem "Best Case" zu tun.
 

le temps, 9. Dezember 2004, S. 21

... la première fonction des fondations suisses d’intérêt public est de compléter les services du marché et de l’Etat, notamment dans la formation, la culture, la santé et l’aide sociale (...). La deuxième fonction et de soutenir l’innovation, à l’image de GEBERT RÜF STIFTUNG qui encourage le transfert ...
 

Swissinfo, 22. Dezember 2003

Stiftungsbeispiele Nationalfonds und GEBERT RÜF STIFTUNG: Der Schweizerische Nationalfonds (SNF), 1952 gegründet, gilt als wichtigste Förderinstitution der Forschung in der Schweiz. 2002 wurden rund 379 Mio. Franken gesprochen. Doch der SNF beschränkt sich auf die Grundlagenforschung.
Demgegenüber will beispielsweise die GEBERT RÜF STIFTUNG den Transfer in die Praxis schaffem, wie Benno Schubiger von swissfoundations den Unterschied zum SNF umschreibt. Gefördert werde möglichst dort, wo sich zwischen der Grundlagenforschung und dem Markt Schwachstellen in der Innovationskette ergeben.
1997 gegründet, gilt sie als junge Stiftung mit laut Schubiger "rigorosen Richtlinien". Ihr Stiftungskapital beträgt 220 Mio. Franken. Jährlich steht zur Förderung ein Vermögensertrag von rund 10 Millionen zur Verfügung. Stiftungszweck ist die Stärkung der Schweiz als Wirtschaftsstandort und Lebensraum.
 
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