HEINRICH GEBERT

Nach dem Verkauf des international erfolgreichen Familienunternehmens Geberit gründete Heinrich Gebert 1998 die Gebert Rüf Stiftung, die grösste private Wissenschaftsstiftung der Schweiz. Als Mäzen zeigte er sich damit genauso innovativ wie als Industrieller. Mit der Stiftungsgründung übertrug er die Idee des Unternehmertums auf die gemeinnützige Wissenschaftsförderung.

Vita: Unternehmer und Mäzen

Vita: Unternehmer und Mäzen

Als Vertreter der dritten Generation übernahm Heinrich Gebert (1917–2007) im Alter von 36 Jahren die Leitung der elterlichen Spenglerei in Rapperswil. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder Klaus baute er den Betrieb zur weltweit führenden Sanitärtechnikfirma Geberit aus. Bereits 1952 gelang der Durchbruch mit der Entwicklung des ersten Spülkastens aus Kunststoff. In der Folge gelang es Heinrich Gebert, dank Know-how und Unternehmergeist die Expansion über die Landesgrenze hinaus voranzutreiben, so dass das Unternehmen Ende der 90er Jahre 3400 Beschäftigte zählte und rund eine Milliarde Franken umsetzte.

Nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Geschäftsleben förderte Heinrich Gebert viele private Einrichtungen aus den Bereichen Bildung und Kunst. Die Gebert Rüf Stiftung, seine bedeutendste Stiftung, dotierte er mit einem Kapital von 220 Millionen Franken, was sie zur grössten privaten Wissenschaftsstiftung der Schweiz machte. Die Namensgebung ist eine Hommage an seine 1995 verstorbene Frau, der Juristin Paula Rüf, die sich auch durch ihr literarisch-journalistisches Schaffen hervortat. Heinrich Gebert verzichtete auf einen Sitz im Stiftungsrat; er meinte, dass Profis seine Idee effizienter umsetzen könnten. Mit der Stiftungsgründung ging er als erster Mäzen in der Schweiz auch die Gemeinnützigkeit unternehmerisch an.

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Sie wollen mit Ihrem Vermögen Sinn stiften. Geld spenden ist Ihnen aber zu unpersönlich und zu intransparent. Sie wollen sich persönlich und gemeinnützig engagieren. Vielleicht möchten Sie ein spezifisches Anliegen, ein ganz bestimmtes Förderziel verfolgen. Wir unterstützen Sie in Ihrem Vorhaben und helfen Ihnen, eine Lösung zu finden.

In der Schweiz wird traditionellerweise mehr für Kultur und für Soziales gestiftet als für den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI). Hier liegt aber ein grosses Potential für philanthropische Gestaltung: Es ist das Wissensniveau einer Gesellschaft, das den Wohlstand von Morgen bestimmt – und damit auch ein hohes Kulturniveau und eine hohe soziale Sicherheit ermöglicht.

Allerdings lassen sich manche potentielle Förderer von der Komplexität der BFI-Themen abschrecken. Die Gebert Rüf Stiftung engagiert sich seit beinahe 20 Jahren im BFI-Bereich und verfügt über ein dichtes Netzwerk in Universitäten und Fachhochschulen.

Bei kleineren Vermögen bis CHF 10 Mio. steht der Vermögensertrag oft in keinem Verhältnis zu Stiftungsziel und Verwaltungskosten. In diesen Fällen lohnt sich die Errichtung einer unselbständigen Stiftung unter dem Dach einer bestehenden Förderstiftung. Die gesamtschweizerisch tätige und unabhängige Dachstiftung «Fondation des Fondateurs» bietet diese Möglichkeit: Sie garantiert individuelle Lösungen und bestmögliche Wirkung zu tiefen, gemeinsam getragenen Verwaltungskosten.

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