CLUSTERFÖRDERUNG

Handlungsfeldbezogene Vernetzungsprojekte

Nächster Eingabetermin:  01.12.2018

Mit dem neuen Handlungsfeld «Clusterförderung» unterstützt die Gebert Rüf Stiftung herausragende Projekte, die zu den Themen und Förderprogrammen der GRS einen engen Bezug aufweisen und zur Vernetzung, Ausgestaltung und Ergänzung derselben in besonderem Masse beitragen. Für diesen Schwerpunkt stehen jährlich CHF 0.5 Mio. zur Verfügung.

Ziel: Clusterbildung unterstützen

Das Fördergefäss «Clusterförderung» dient der stärkeren Vernetzung von Projekten, Themen und Handlungsfeldern, die im Zentrum der Förderstrategie der Gebert Rüf Stiftung stehen. Ziel ist es, die Synergien unter den Akteuren noch intensiver zu nutzen und für die wirkungsvolle Umsetzung in Gesellschaft und Wirtschaft die nötige kritische Masse zu erreichen. Grundsätzlich sind hier Projekte aus allen Disziplinen und aus verschiedensten Zusammenhängen willkommen, allerdings haben sie den strategischen Förderkriterien in besonderem Masse zu entsprechen. Clusterprojekte greifen «Science Entrepreneurship» als transversales Kernthema der GRS auf, ergänzen die bestehenden Handlungsfelder und tragen idealerweise zur Clusterbildung unter denselben bei.

Förderkriterien für Clusterprojekte

  • Ausgewiesener Vernetzungscharakter
  • Enger Bezug zu GRS-Themen und -Handlungsfeldern
  • hohes Mass an Innovation und Originalität
  • Modellhaftigkeit
  • Projekte von gesamtschweizerischer Bedeutung
  • Anschub- oder Initialfinanzierung mit grossem Potential
  • Verankerung des Projekts an einer schweizerischen Hochschul- oder Forschungsinstitution (ETH-Bereich, Universität, Fachhochschule) oder einer NPO
  • Es werden keine Infrastruktur- und Overheadkosten finanziert, sondern ausschliesslich Gehälter und Materialkosten, die mit dem Projekt in Zusammenhang stehen.

Projekteingabe

Projekte können gemäss den allgemeinen Vorgaben quartalsweise (1. Februar, 1. Mai, 1. September, 1. Dezember) bei der Gebert Rüf Stiftung eingegeben werden. Das Eingabeverfahren ist zweistufig.

Evaluation von Clusterprojekten

Das Handlungsfeld «Clusterförderung» ist als laufende Ausschreibung konzipiert. Bei den laufenden Ausschreibungen dauert der Selektionsprozess – von der Eingabe des Projektantrags (erste Stufe) zum Entscheid über das Projektgesuch (zweite Stufe) – circa sechs Monate. Der Stiftungsrat trifft den Förderentscheid an seinen vierteljährlich stattfindenden Plenarsitzungen auf der Grundlage der Förderkriterien und der strategischen Ziele des Handlungsfeldes.

Rückkommensanträge und Wiedererwägungsgesuche sind ausgeschlossen; über Förderentscheide wird keine Korrespondenz geführt.