Was geht verloren, wenn archäologische Stätten geplündert werden? Der Dokumentarfilm zeigt, dass mit geraubten Objekten auch ihr Fundzusammenhang zerstört wird – und damit Wissen über die Menschen, die sie geschaffen und genutzt haben. Unter der Leitung des Archäologen Gino Caspari von der Universität Bern macht das Projekt die Folgen des illegalen Handels mit Kulturgütern einem breiten Publikum zugänglich. Der Film verbindet archäologische Expertise mit einer Erzählweise, die über die Forschung hinaus zum Nachdenken über den Schutz des kulturellen Erbes anregt.
Stand/Resultate
Das Projekt wurde abgeschlossen: Schnitt, Tonbearbeitung und Farbkorrektur des Films sind fertiggestellt. Bei einer Premiere in Bern sahen 200 Personen den Film. Anschliessend wurde der Film auf Festivals in den USA (Utah, Ohio, New York, Oregon, Alaska) und Belgien gezeigt. Beim Anchorage International Film Festival 2025 erhielt das Filmteam den Exploration Documentary Award. Auch im Unterricht kam der Film zum Einsatz: Schulklassen in Interlaken, Kalifornien und Vancouver sahen den Dokumentarfilm. Berichte unter anderem von Reuters, CNN und europäischen Medien machten das Thema über die Filmvorführungen hinaus sichtbar. The Economist brachte daraufhin ein langformatigen Artikel zum Thema heraus. Mit dem fertigen Film und den bisherigen Vorführungen hat das Projekt sein zentrales Ziel erreicht: Archäologisches Wissen über die Folgen von Plünderungen wird einem öffentlichen und schulischen Publikum vermittelt. Weitere Vorführungen und Vertriebsmöglichkeiten werden auf diesen Ergebnissen aufbauen.
Letzte Aktualisierung dieser Projektdarstellung 05.10.2026
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