Projektbeschreibung
Mit dem Projekt «Schule gestaltet Zukunft» entwickelt die Primarschule Einsiedeln gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Zürich ein innovatives Lernformat, dass Schülerinnen und Schüler befähigen soll, Zukunftsfragen selbstbestimmt, projektorientiert und verantwortungsvoll zu bearbeiten.
Aufbauend auf dem FREI-DAY-Ansatz verbindet das Projekt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Making, Informatik und kreatives Problemlösen zu einer zukunftsorientierten Lernkultur. Ziel ist es, diese Ansätze nicht nur in einzelnen Unterrichtsprojekten umzusetzen, sondern sie als festen Bestandteil des Schulalltags zu verankern und dadurch nachhaltige Schulentwicklung zu fördern.
Im Zentrum stehen Projekte zu realen Fragestellungen aus dem Schul- und Lebensumfeld der Kinder. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entwickeln eigene Ideen, entwerfen und erproben Prototypen und präsentieren ihre Lösungen. Dabei erwerben sie zentrale Zukunftskompetenzen wie Kreativität, Kollaboration, kritisches Denken, Problemlösefähigkeit, Selbstwirksamkeit und Verantwortungsbewusstsein. Digitale Werkzeuge werden gezielt eingesetzt, um Ideen umzusetzen und innovative Lösungsansätze zu entwickeln.
Parallel zur Pilotphase entwickelt Prof. Dr. Bernadette Spieler den KI-gestützten «Innovation Architect», ein Unterstützungsinstrument, das Lehrpersonen und Lernende bei offenen Projektprozessen begleitet. Das Tool soll die Planung und Umsetzung von Zukunftsprojekten unterstützen, passende Materialien und Tutorials vorschlagen und soll Projektideen in konkrete Handlungsschritte übersetzen.
Stand/Resultate
In einem Weiterbildungstag im August wird das gesamte Team in die Themen Making, Prototyping und projektorientiertes Lernen eingeführt. Zwei schulinterne Weiterbildungstage vertiefen den FREI-DAY-Ansatz, die Planung und Begleitung offener Projektprozesse sowie den Einsatz digitaler Werkzeuge im Unterricht. Gemeinsam mit den Lehrpersonen werden die Rahmenbedingungen für die Zukunftswerkstatt entwickelt, welche in Co-Creation Workshops im September weiterentwickelt werden und mit Ansätzen wie Design Thinking und thematischen Schwerpunkten zu Microcontrollern, 3D-Druck oder Lasercutting ergänzt werden.
Im Anschluss startet die erste Pilotphase mit Schulklassen. Parallel dazu wird gemeinsam mit der PHZH der KI-gestützte «Innovation Architect» entwickelt und im Unterricht erprobt. Die Rückmeldungen von Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern fliessen direkt in die Weiterentwicklung des Tools ein. Den Abschluss der 1. Etappe im Dezember 2026 bildet eine Ausstellung, in der die entwickelten Projekte von den Schülerinnen und Schülern präsentiert werden.
Links
Am Projekt beteiligte Personen
Letzte Aktualisierung dieser Projektdarstellung 17.08.2026