PILOTFÖRDERUNG

Besonders innovative und vielversprechende Projekte, 1998–2018

Seit ihren Anfängen bewirtschaftet die Gebert Rüf Stiftung mit der freien Pilotförderung die Förderlücke zwischen dem Schweizerischen Nationalfonds und der heutigen Innosuisse, zwischen Grundlagenforschung und Markt. Nach 20 Jahren und dem Einsatz von insgesamt CHF 70 Mio. wurde diese Lücke mit der Einrichtung des Programms BRIDGE erfolgreich geschlossen. Die GRS kann sich nun neu positionieren und den Wirtschafts- und Lebensstandort Schweiz weiter stärken, dies mit bewährter fokussierter Förderung in einer vielversprechenden Lücke mit grossem Potential.

Ziel erreicht: Lücke geschlossen, Brücke geschlagen

Seit ihrer Gründung 1997 adressiert die Gebert Rüf Stiftung die seit längerem bekannte Finanzierungslücke zwischen Nationalfonds und der heutigen Innosuisse (vormals: KTI), das sogenannte «Tal der Tränen», wo für viele innovative Projekte die Förderkette abreisst, keine Grundlagenforschungsgelder mehr zur Verfügung stehen und noch kein Venture Kapital in Sicht ist. Mit ihrer handlungsfeldgestützten Förderstrategie erreicht sie mehr nachhaltige Wirkung, als dies bei gleichem Mitteleinsatz mit einer für Förderstiftungen klassischen Streuförderung möglich wäre.

Mit der «Pilotförderung» schuf die GRS 1998 ein themenoffenes Fördergefäss für besonders originelle, innovative und überraschende Projekte mit ausgewiesenem Pilotcharakter von gesamtschweizerischer Bedeutung. So konnten mit einer Initial- und Anschubfinanzierung immer wieder kleine Leuchtturmprojekte realisiert werden, Pilotprojekte mit wegweisendem Charakter und grossem Potential, aus denen sich auch thematische Handlungsfelder entwickeln konnten.

Mit der Lancierung des von SNF und Innosuisse gemeinsam geführten Förderprogramms BRIDGE konnte diese Lücke nach 20 Jahren geschlossen werden. Die GRS hat in diesem Sinne Ihr Ziel erreicht: Die Brücke ist geschlagen. Nun kann sich die GRS von der Pilotförderung zurückziehen und an deren Stelle mit dem Programm «InnoBooster» eine neue vielversprechende Lücke mit grossem Potential angehen. Ihrer Rolle als Initialfinanziererin bleibt die GRS treu: Wissenschaft.Bewegen steht neu auch im Zentrum der visuellen Erscheinung.

Wirkung erreicht

Die Wirkung, die damit erzielt wurde, belegen folgende Zahlen:

  • 94 % der Projekte haben eine entscheidende Lücke in Bezug auf Innovation/Anschub schliessen können;
  • 82% haben einen Impact auf Gesellschaft und Wirtschaft erzielt;
  • Aus 30% der Projekte resultierte eine Start-up-Gründung;
  • 75% haben eine Auslösung in Bezug auf eine Partnerschaft mit Industrie/Dienstleistern/öffentlicher Hand erreicht;
  • Die Hebelwirkung der GRS-Förderung beträgt durchschnittlich Faktor 14.

Bewilligte Projekte Pilotförderung

Bildnachweis Kopf

Christoph Läser Photograph AG Basel